Also, da muss ich jetzt tommiiommi (die Nickname-Wahl macht es einem nicht einfach) widersprechen. Die Diskussionsrunde "Kleine Labels/Große Bands" hat endlich einmal Menschen gezeigt, die im kreativen Buisness versuchen, ihren Weg zu gehen und dabei, wie so oft, finanziell nicht begünstigt werden. Das ist es doch, was auf einen zukommt, wenn man seine eigene Kunst macht, und das sollte auch gesagt werden. Endlich einmal höre ich von anderen, dass sie froh sind, wenn sie ein paar CDs verkaufen oder "verschenken" können. Selten habe ich eine ehrlichere Gesprächsrunde erlebt, auch wenn es zuweilen ein wenig pessimistisch wurde. Aber man sollte den Leuten die Augen öffnen, statt sie mit perfekten Diskussionsrunden, die mehr Schein als Sein sind, zu verschließen. Selbstbeweihräucherung und selfpromoting von Künstlern gibt's ja zur Genüge. Als Indie-Buchautor habe ich mich auf jeden Fall wiedererkannt.
[geschrieben um 10:30, mit 4 Stunden Schlaf - ich hoffe, der Kommentar ist nicht so holprig, wie ich mich fühle ... wo ist denn da der nächste Liegestuhl am Deck?]
vor 7 Monate veröffentlicht
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