holm | 15. Juni 2007 11:06 | Arbeit | Permalink |

Katze im statt Kratzen am

Noch ein Wort zu den Preisen: Es gibt Veranstaltungen dieser Art, die weniger Eintritt kosten, keine Frage. Alle Beteiligten arbeiten Monate lang aus purem Enthusiasmus, die befreundeten Künstler und Redner werden dienstverpflichtet und treten gegen symbolisches Honorar an, logisch, macht man ja gern. Die Frage: “Wovon lebst Du eigentlich?”, um die es auch bei uns gehen soll, bleibt dabei merkwürdig ausgeblendet. Selbstausbeutung - so haben wir es doch immer gemacht.

Wir haben uns entschlossen, den etwas anderen Weg zu gehen und allen Mitwirkenden eine vernünftige Gage und ein komfortables Umfeld anzubieten. So etwas summiert sich natürlich, und wenn kein großzügiger Mäzen oder reicher Onkel aus Amerika in die Spur steigt, müssen diejenigen dafür aufkommen, die auch den Nutzen davon haben, indem sie die Veranstaltung konsumieren. Das ist nur recht und nicht ganz billig.

Wer schlau ist, kauft sich noch bis zum 20. Juni oder bis 300 Stück verkauft sind das “Katze-im-Sack-”Ticket für 40 Euro, vergisst das Geld schnell und freut sich auf drei magische Tage im August. Wer spontan ist, zahlt ohne zu Murren den Tagespreis von 20 Euro an der Kasse, den mittlerweile auch ein durchschnittliches Konzert kostet. Wer mit seinem Firmen -T-Shirt dort herumlaufen und Flyer verteilen will, den wird auch das Business-Paket zu 250 Euro nicht schmerzen. Wer Journalist oder Blogger ist, akkreditiert sich zügig, denn auch hier steht nur ein begrenztes Kontingent zur Verfügung.

Und für die, denen wirklich auch die 40 Euro noch weh tun, besteht immer noch die Möglichkeit, sich als Festival-Helfer einteilen zu lassen, dafür umsonst rein zu kommen, aber auch anpacken zu müssen. Wir hoffen, damit allen Zielgruppensegmenten ordentlich gerecht zu werden, und wollen vor allem hinterher kein Jammern hören, wenn die Sackkatzen ausverkauft sind.

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